Redaktionelle Standards
Überprüfung, klare Quellenangaben, Unabhängigkeit, Kontext und nachvollziehbare Korrekturen.
Vor Veröffentlichung prüfen
Wir suchen identifizierbare Originalquellen: Entscheidungen, Daten, direkte Aussagen und Dokumente. Zahlen benötigen Zeitraum und Einheit. Eine Pressemitteilung beweist nicht automatisch jede darin enthaltene Behauptung.
Bei strittigen Fragen kennzeichnen wir die jeweilige Aussage und bemühen uns um Stellungnahmen.
Nachricht, Analyse und Ratgeber
Eine Nachricht beschreibt eine überprüfbare Entwicklung. Eine Analyse ordnet Fakten ein. Ein Ratgeber erklärt ein Thema oder Verfahren und wird nicht allein durch ein neues Publikationsdatum zu einer aktuellen Meldung.
Statistiken sollen einen klaren Bezugszeitraum und möglichst eine Originalquelle haben.
Politik und Justiz
Wir unterscheiden Vorwurf, Beschwerde, Ermittlung, Anklage, vorläufige Entscheidung und rechtskräftiges Urteil. Die Unschuldsvermutung gilt.
Prognosen, politische Aussagen und ungeprüfte Beiträge in sozialen Medien dürfen nicht als feststehende Tatsachen erscheinen.
Bilder und Hilfsmittel
Archiv- und Symbolbilder dürfen nicht als Dokumentation eines Ereignisses ausgegeben werden, das sie nicht zeigen. Herkunft und Nutzungsrechte sind zu beachten.
Übersetzungs- und KI-Werkzeuge ersetzen weder Quellenprüfung noch redaktionelle Verantwortung. Augenzeugenberichte, Zitate und Entscheidungen dürfen nicht erfunden werden.
Werbung und Verantwortung
Bezahlte oder von kommerziellen Partnern gelieferte Inhalte müssen gekennzeichnet sein. Werbekunden kontrollieren keine unabhängigen Nachrichten.
Wesentliche sachliche Korrekturen sollen erläutert werden. Hinweise mit Belegen gehen an [email protected].
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