Serbische Imker haben knapp drei Tonnen Honig nach China exportiert, nachdem beide Länder die Veterinärbescheinigungen abgestimmt hatten und der Betrieb „Naš med“ für den chinesischen Markt registriert worden war. Das berichtete Radio-Televizija Vojvodine (RTV) am 3. November 2026.
Lieferungen und Erwartungen der Erzeuger
Nach Angaben von RTV wird der Honig in Gläsern zu 250 und 500 Gramm geliefert. Branchenvertreter hoffen für das kommende Jahr auf deutlich größere Mengen und höhere Ankaufspreise. Die genannte mögliche Steigerung um 30 bis 50 Prozent ist jedoch eine Prognose und weder ein vereinbarter Preis noch eine Einkommensgarantie.
Weiterhin belasten gefälschter Honig, unlauterer Wettbewerb und regional unterschiedliche Erträge die heimischen Imker. Der Bericht verweist unter anderem auf die diesjährige Akazien- und Lindenhonigernte.
Für kleinere Imkereien hängt der Nutzen des Exports von Produktqualität, Zertifizierung, Logistik und konkreten Verträgen ab. Die Öffnung eines großen Auslandsmarktes führt nicht automatisch bei jedem Betrieb zu höheren Gewinnen.
Quelle: RTV, 3. November 2026.
Serbischer Originalartikel: SrbijaNews (sr).
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