Die serbische Agentur für Arzneimittel und Medizinprodukte (ALIMS) und die serbische Wirtschaftskammer rufen Patientinnen, Patienten und medizinisches Fachpersonal dazu auf, vermutete unerwünschte Arzneimittelwirkungen zu melden. Im Rahmen der internationalen Kampagne MedSafetyWeek 2026 wird bis zum 8. November besonders auf die Bedeutung solcher Meldungen aufmerksam gemacht.
So lassen sich Verdachtsfälle melden
Verdachtsfälle können über das offizielle Online-Angebot der ALIMS oder mit einem Meldeformular eingereicht werden. Die meldende Person muss nicht selbst nachweisen, dass ein Medikament die Beschwerden verursacht hat. Die Bewertung übernehmen die zuständigen Fachleute. Sowohl medizinisches Personal als auch Betroffene können Meldungen abgeben.
Nach Angaben der Kampagnenorganisatoren hat ALIMS bisher mehr als 21.000 Verdachtsmeldungen bearbeitet. Eine Meldung ist noch kein Beweis für einen ursächlichen Zusammenhang. Die gesammelten Hinweise dienen der laufenden Überwachung der Arzneimittelsicherheit.
Der 8. November bezeichnet das Ende der Aktionswoche, nicht das Ende der regulären Meldewege. Bei ernsten Beschwerden sollte unverzüglich medizinische Hilfe gesucht werden, statt auf eine behördliche Rückmeldung zu warten.
Offizielle Hinweise der ALIMS: Offizielle Hinweise der ALIMS. Bericht von 021.rs / Tanjug vom 3. November 2026: Bericht von 021.rs / Tanjug vom 3. November 2026.
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