Der Wasserstand des Stausees bei Bačka Topola ist außergewöhnlich niedrig. Deshalb prüfen die Gemeindeverwaltung und Fachleute Maßnahmen zum Schutz des Fischbestands. Gemeindepräsident Adrian Satmari erklärte, auch eine mögliche Umsiedlung der Fische werde vorbereitet. Eine Entscheidung über deren Durchführung sei jedoch noch nicht gefallen.
Überwachung und mögliche Schutzmaßnahmen
Wie die Nachrichtenagentur Beta berichtete, beteiligen sich Fachleute der Naturwissenschaftlich-Mathematischen Fakultät an der Überwachung der Lage. Zusätzliche Messgeräte zur Kontrolle des Wasserstands sollen installiert werden. Satmari hält es für möglich, dass eine Umsiedlung im Winter nicht erforderlich sein wird, will aber einen Notfallplan bereithalten.
Die Situation steht auch im Zusammenhang mit dem noch nicht fertiggestellten Kanal Orom–Čik–Krivaja. Nach Angaben der Gemeinde fehlen auf der vorgesehenen Trasse rund 15 Kilometer. Die Infrastruktur könnte auch für benachbarte Gemeinden von Bedeutung sein.
Die Vorbereitung einer möglichen Umsiedlung bedeutet nicht, dass bereits Fische evakuiert werden. Aktuelle Angaben zum Zustand des Sees und zu etwaigen Angelbeschränkungen sollten bei den zuständigen Behörden und der Gebietsverwaltung geprüft werden.
Quelle: Beta / 021.rs, 3. November 2026
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