In den Jahren 2024–2025 zeigt Serbien ein stabiles Wirtschaftswachstum, das durch Daten internationaler Organisationen und renommierter Wirtschaftsratings bestätigt wird. Laut dem Internationalen Währungsfonds (IWF) wuchs Serbiens Wirtschaft im Jahr 2024 um +3,9%, was deutlich über dem europäischen Durchschnitt von +0,9% liegt. Die IWF-Prognose für 2025 liegt bei 3% Wachstum, für 2026 bei 4% (Quelle).
SRBIJA NEWS – Im Oktober 2024 erhielt das Land ein Investment-Grade-Kreditrating, was seine Attraktivität für ausländische Investoren erheblich steigerte (Quelle).
Darüber hinaus erreichte Serbien im Jahr 2024 ein Rekordniveau bei ausländischen Direktinvestitionen (FDI) — 5,2 Milliarden Euro, verglichen mit 4,5 Milliarden Euro im Jahr 2023 (Quelle). Die Staatsverschuldung wurde auf 44 % des BIP gesenkt — weit unter dem Durchschnitt der Eurozone von 89 %. Die Inflation wurde auf etwa 4,5 % gesenkt, und die Währungsreserven decken etwa sieben Monate Import ab.
Einer der am schnellsten wachsenden Sektoren war die digitale Transformation. Der Anteil der digitalen Interaktionen zwischen Bürgern und Behörden erreichte 51,1 %, was über dem EU-Durchschnitt von 50,7 % liegt (Quelle). Der Export von IKT-Dienstleistungen belief sich auf 2,9 Milliarden Euro, was etwa 5 % des BIP entspricht. Belgrad bleibt ein regionales IT-Zentrum mit Unternehmen wie Microsoft und Intel (Quelle).
Die Landwirtschaft spielt weiterhin eine wichtige Rolle in der Wirtschaft des Landes und trägt stabil 6 % zum BIP bei. Die Region Vojvodina bleibt das „agrarische Herz“ des Landes (Quelle).
Die Industrieproduktion stieg um 3 %, das verarbeitende Gewerbe um 4,7 %, der Bausektor um 8,6 % und der Einzelhandel um 5–6 % (Quelle).
Serbien gehört laut dem Economist Intelligence Unit auch zu den regionalen Spitzenreitern bei der Verbesserung des Geschäftsumfelds, insbesondere im Bereich Infrastrukturentwicklung (Quelle). Im Rahmen des Programms „Sprung in die Zukunft – Serbien 2027“ sollen rund 17 Milliarden Euro in Infrastrukturprojekte investiert werden (Quelle).
Insgesamt hat Serbien seine Position als wirtschaftlicher Führer in der Region gefestigt, starke makroökonomische Kennzahlen erreicht, Investitionen gesteigert, die Digitalisierung vorangetrieben und die Industrie weiterentwickelt. Internationale Rankings bestätigen, dass sich das Land auf einem nachhaltigen Entwicklungspfad und auf dem Weg zur europäischen Integration befindet.
Quellen und Korrekturen
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