Die Höhere Staatsanwaltschaft in Kraljevo prüft Hinweise, wonach mehrere Bedienstete der Justizvollzugsanstalt Zabela in Požarevac ihre Stellung missbraucht und im Zusammenhang mit einer Abstimmung Bestechungsgelder angeboten oder angenommen haben könnten. Es handelt sich um einen Ermittlungsverdacht, nicht um gerichtlich festgestellte Schuld.
Gegenstand der Prüfung
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Antikorruptionsabteilung der Polizei in Kragujevac soll Informationen zusammentragen. Das Höhere Gericht in Kraljevo erließ Anordnungen zur Durchsuchung von Diensträumen der Anstalt, um mögliche Beweismittel sicherzustellen.
Das Nachrichtenmedium Danas berichtete unter Berufung auf eigene Quellen über den Vorwurf, Häftlingen seien Zigarettenstangen als Gegenleistung für ihre Stimmen angeboten worden. Diese Behauptungen sind nicht rechtskräftig belegt. Daraus folgt weder, dass tatsächlich Bestechung stattfand, noch dass bestimmte Personen oder Parteien dafür verantwortlich sind. Die Unschuldsvermutung gilt.
Über weitere Verfahrensschritte werde erst nach Abschluss der Überprüfungen entschieden, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Der Vorgang ist von früheren Meldungen über mutmaßliche Wahlunregelmäßigkeiten in Aleksinac (Artikel auf Serbisch) zu unterscheiden.
Quelle: RTS / FoNet, Mitteilung der Höheren Staatsanwaltschaft Kraljevo vom 4. November 2026.
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